AHS - Allgemeinbildende höhere Schule
Die allgemeinbildende höhere Schule umfasst eine vierjährige Unterstufe
und eine vierjährige Oberstufe (AHS-Langform) und schließt mit
der Reifeprüfung (Matura) ab. Damit ist die allgemeine Hochschulreife
erlangt.
Die AHS vermittelt eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung. Besondere
Bedeutung wird der Förderung von sprachlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen,
wirtschaftskundlichen, geisteswissenschaftlichen, musisch-kreativen sowie
informationstechnologischen Kompetenzen beigemessen. Darüber hinaus wird
auf die Förderung von Begabungen und den Erwerb von Sozialkompetenzen
Wert gelegt. Selbstständiges Arbeiten, das Erkennen von Zusammenhängen
zwischen den einzelnen Wissensgebieten und die Vorbereitung auf wissenschaftliches
Arbeiten sind Bildungsziele der AHS.
Von der 6. bis zur 8. Klasse (10. bis 12. Schulstufe) können die SchülerInnen
durch die Auswahl von Wahlpflichtgegenständen eigene Schwerpunkte setzen.
Formen der AHS
In den ersten beiden Klassen (5. und 6. Schulstufe) gibt es keine inhaltlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Formen. Ab der 3. Klasse werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt:
- Gymnasium (mit besonderer Berücksichtigung von sprachlichen, humanistischen und geisteswissenschaftlichen Bildungsinhalten)
- Realgymnasium (mit besonderer Berücksichtigung von naturwissenschaftlichen und mathematischen Bildungsinhalten)
- Wirtschaftskundliches Realgymnasium (mit besonderer Berücksichtigung von ökonomischen und lebenskundlichen – einschließlich praxisbezogenen – Bildungsinhalten)
Sonderformen der AHS
- Dazu zählen zum Beispiel allgemeinbildende höhere Schulen unter besonderer Berücksichtigung der musischen oder der sportlichen Ausbildung.